Donnerstag, 20. September 2007

Mabon: Dankesritual mit Räucherung

Meine Hausaufgabe für die Mandragora diesen Monat:

Ich wollte unbedingt was zu Mabon machen, Ideen hatte ich gleich zu Monatsanfang reichlich: Natürlich sollte es ein Dankritual werden, Mabon ist ja die Zeit der Ernte in jeder Hinsicht. Mir fiel natürlich sofort als erstes die große Veränderung und mein großes Glück des Jahres ein: Ich bin endlich mit meiner großen Liebe zusammen gekommen und unsere Liebe reift unheimlich gut und wächst jeden Tag.

Ich habe erstmal alles von meinem Altar geräumt und den mal abgestaubt, was auch sehr nötig war. Dann habe ich ihn mit ein paar Eicheln, Kastanien und Blättern dekoriert, die ich noch hier hatte. Dazu kamen noch rötlich-braune Edelsteine, die ich farbenmäßig immer der Jahreszeit anpasse. Zum Geburtstag habe ich noch eine Kette mit einem übergroßen Blatt als Anhänger bekommen, die schmückt jetzt auch den Altar.
Dann habe ich mir noch passende Karten aus dem Feentarot von Sasha St. John rausgesucht: Geben und Nehmen und Dankbarkeit.

In einer Ecke des Altars habe ich extra was aufgebaut für meine Liebe: Die Karte Liebe, die getrocknete Blüte der ersten Rose, die ich von meinem Freund bekam, ein paar kleine Muscheln aus der Toskana für die Liebesgöttin und ein Teelicht. Es ist ein gelbes, auf das ich mal mit Wachsstiften für Kerzen ein Herz gemalt hatte. Damit an die Kommode nichts dran kommt, habe ich noch einen Stein darunter gestellt, den ich irgendwo mal gefunden hatte. Somit steht unsere Liebe auf festem Boden ;)

Das Ritual: Ich habe mir Jazzmusik angemacht, schön herbstlich melancholisch und entspannt. Dann habe ich mit der Klangschale das Ritual eröffnet und der Göttin für die Errungenschaften des Jahres gedankt. Auf meine Beziehung bin ich nochmal extra eingegangen. Ich habe das Teelicht angezündet und meinen Göttinnenkerze (orange und von mir selbst verziert).

Als Opfer habe ich noch meine Liebesräuchermischung angezündet:
Lavendelblüten (Harmonie, Liebe)
Rosenblätter Liebe, Leidenschaft)
Stiefmütterchenblüte (junge Liebe)
getrocknete Hagebutte (erwachsene Liebe als Ziel sozusagen)

Ich habe draufhin einen Rosenquarz genommen, ihn durch meine Hände und die vier Elemente auf Schutz meiner Liebe programmiert und ihn vor die Tarotkarte in die Ecke plaziert.
Zum Schluß habe ich nochmal der Göttin gedankt, die Kerzen gelöscht und der Klangschale gelauscht.
Hinter mir räuchert es immer noch vor sich hin...

Komischer Traum

Diese Nacht habe ich geträumt, ich stehe vor dem Spiegel und mache mir meine Haarspange insHaar. Plötzlich habe ich ein ganzes Büschel Haare in der Hand, die einfach knapp über der Schulter abgebrochen sind.
Ich bin schreiende zu meiner Mutter gelaufen und war ganz aufgelöst, weil K. mir die restlichen haare nun auch abschneiden müsse, damit es wieder eine Länge ergäbe.
So verzweifelte ich noch eine Weile, bis mir plötzlich die Idee kam, mich zu bewegen und einfach aufzuwachen ;)

Mein spontanen Assoziationen waren eben: Ich habe Angst, "beschnitten" zu werden, in meinem Denken und Tun. Das zielt auf den Konflikt mit meinen Eltern ab.
Oder eben allgemein verlustangst, weil ich mein Haar auch im wirklichen Leben sehr liebe und niee kurz schneiden könnte.
Ich habe mal in der Traumdeutungsdatenbank geforscht (Link siehe links unter Geheimtipps) und daraus folgendes kopiert:

Haare schneiden bringt bei Männern manchmal Kastrationsangst zum Ausdruck; allgemein deutet es auf Kummer, Sorgen und Verlust hin. - Abgeschnittenes Haar deutete die indische Traumschrift "Jagaddeva" als Not und Elend, in die der Träumer stürzen werde.
Ausfallendes Haar kann Potenzprobleme oder den Tod eines nahestehenden Menschen ankündigen.
Verliert der Träumende seine Haare oder handelt der Traum von einer Haaroperation, hat dies häufig eine negative Bedeutung und gilt als Warnung vor einem Verlust im Wachleben oder als die Angst davor. - Hat er davon geträumt, daß ihm das Haar geschnitten wurde, hat er Angst vor Unterjochung.

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