Der Löwenzahn
Lateinischer Name: taraxum officinale
Englischer Name: dandelion
Volksnamen: Pusteblume, Kuhblume, Butterblume, Märzenbusch, Milchblume, Lichtli, Rörlichchrut, Schmalzblümlein, Augenblume, Melkdistel, Milchdistel (viele Namen waren mit völlig unbekannt)
Familie: Korbblüter
Verwendete Teile: junge Blätter, Kraut mit Wurzel
Verwendung in der Medizin: Löwenzahn aktiviert Niere und Leber und ist gut für die Durchblutung der Haut. Er hilft gegen Rheuma und Gicht und beeinflußt die Entwicklung von Gallensteinen. Des Weiteren wird er als Tee oder Saft (aus der Apotheke) für Entschlackungskuren verwendet.
Es gibt den Löwenzahn auch als homöopathisches Mittel (Taraxacum), was gegen Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leber- und Nierenleiden, häufigem Harndrang, Antriebsschwäche, Gallenbeschwerden, stechenden Kopf- und Augenschmerzen.
Verwendung in der Magie: Leider ist mir in der Magie noch keine Verwendung bekannt. Ich würde mich freuen, da von euch ein paar Ideen zu bekommen. Da ich unter anderem gelesen habe, dass Löwenzahn fit macht und gegen Schwäche hilft und ich zudem mit Löwen ( Löwenzahn) Stärke und Mut verbinde, denke ich dass man ihn gut bei Ritualen mit diesem Ziel verwenden könnte. Also quasi perfekt für mich...
Verwendung in der Küche: Löwenzahn enthält Vitamine, Carotine, Mineralien (viel Kalzium) und Spurenelemente. Junge Löwenzahnblätter sollen in Salaten, Suppen und Kräutersoßen sehr gut schmecken. Zudem habe ich gelesen, dass aus Löwenzahn auch eine Art Kaffeeersatz hergestellt werden kann.
Verwendung in der Kosmetik: Man kann aus den Blättern und Wurzeln Kompressen machen, die gegen blasse Gesichtshaut angewendet werden oder Tee gegen Abszesse.
Sammelzeit / Merkmale: Die Blätter sammelt man unmittelbar vor der Blüte und die Wurzeln von Oktober bis März. Die Merkmale dieser Pflanze sind wahrscheinlich jedem bekannt: Die Blätter sind länglich und gezähnt, die Blüten leuchten wunderschön sonnengelb und bilden nachdem sie verblüht sind weiße Schirmchen mit einem Samen dran.
Blütezeit: März bis Oktober
Habitat: Löwenzahn kann man eigentlich überall finden, da sein Same sich unheimlich schnell verbreitet. Besonders oft ist er auf Wiesen und Feldern, in Gärten und Grünanlagen, an Wegesrändern, aber auch zwischen Pflastersteinen, auf Schuttplätzen und Unkrautstandorten zu finden.
Wissenswertes: Früher wurde der Löwenzahn bei Augenentzündungen angewendet. Dadurch kam auch der lateinische Name zustande: Taraxum kommt von dem Griechischen taraxis („Augenentzündung“) und akeomai heißt „ich heile“.
Giftigkeit: Es liegt eigentlich keine Giftigkeit vor, aber bei Menschen mit empfindlicher Haut kann der milchige Saft, der aus den Blättern und Stängeln austritt, eventuell zu Hautreaktionen führen.
Persönliche Erfahrungen / Assoziationen: Ich mag den Löwenzahn sehr wegen der Farbe seiner Blüten. Sie erinnert mich an Sommer und Sonnenschein, zudem gefällt mir seinen Duft. Und wie oben schon erwähnt assoziiere ich mit dem Namen Löwenzahn bzw. mit Löwen Stärke und Mut.
Na ja, ich habe mir im Frühling ein Kräuterbeet angelegt und musste dafür ziemlich viel Löwenzahn aus dem Beet entfernen. Zum Glück waren die Wurzeln keine 2m tief, was durchaus vorkommen kann, aber es war trotzdem viel Arbeit.
Schon als ich klein war habe ich die Blüten des Löwenzahns gerne gesammelt und in die Vase gestellt bis sie verblüht sind, um die Schirmchen dann durch die Gegend zu pusten. Vor einiger Zeit habe ich dann versucht, die Blüten zu pressen, aber leider sahen sie dann nicht mehr schön aus. Die feinen Blütenblätter waren ganz verwuschelt und deshalb wollte ich sie dann nicht mehr in mein Buch der Schatten kleben (was der eigentliche Plan war). Das ist schade...
Ich habe im Frühjahr auch mal probiert, wie Löwenzahn schmeckt und gleich einen Salat gemacht: Feldsalat, Salatgurke, Feldthymian, Schnittlauch und eben Löwenzahn. Die Kräuter kamen alle aus dem Garten (alles andere war noch nicht gewachsen...). Ich habe auch probiert wie die Blütenblätter des Löwenzahn schmecken, aber da ich nur eine Blüte im Garten hatte konnte ich nicht viel in den Salat tun. Gänseblümchen-Blütenblätter schmecken übrigens auch gut dazu. Als Marinade habe ich Balsamicoessig und Walnussöl genommen.
Quellen: „Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen“ von Weltbild; „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer; „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow
Englischer Name: dandelion
Volksnamen: Pusteblume, Kuhblume, Butterblume, Märzenbusch, Milchblume, Lichtli, Rörlichchrut, Schmalzblümlein, Augenblume, Melkdistel, Milchdistel (viele Namen waren mit völlig unbekannt)
Familie: Korbblüter
Verwendete Teile: junge Blätter, Kraut mit Wurzel
Verwendung in der Medizin: Löwenzahn aktiviert Niere und Leber und ist gut für die Durchblutung der Haut. Er hilft gegen Rheuma und Gicht und beeinflußt die Entwicklung von Gallensteinen. Des Weiteren wird er als Tee oder Saft (aus der Apotheke) für Entschlackungskuren verwendet.
Es gibt den Löwenzahn auch als homöopathisches Mittel (Taraxacum), was gegen Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leber- und Nierenleiden, häufigem Harndrang, Antriebsschwäche, Gallenbeschwerden, stechenden Kopf- und Augenschmerzen.
Verwendung in der Magie: Leider ist mir in der Magie noch keine Verwendung bekannt. Ich würde mich freuen, da von euch ein paar Ideen zu bekommen. Da ich unter anderem gelesen habe, dass Löwenzahn fit macht und gegen Schwäche hilft und ich zudem mit Löwen ( Löwenzahn) Stärke und Mut verbinde, denke ich dass man ihn gut bei Ritualen mit diesem Ziel verwenden könnte. Also quasi perfekt für mich...
Verwendung in der Küche: Löwenzahn enthält Vitamine, Carotine, Mineralien (viel Kalzium) und Spurenelemente. Junge Löwenzahnblätter sollen in Salaten, Suppen und Kräutersoßen sehr gut schmecken. Zudem habe ich gelesen, dass aus Löwenzahn auch eine Art Kaffeeersatz hergestellt werden kann.
Verwendung in der Kosmetik: Man kann aus den Blättern und Wurzeln Kompressen machen, die gegen blasse Gesichtshaut angewendet werden oder Tee gegen Abszesse.
Sammelzeit / Merkmale: Die Blätter sammelt man unmittelbar vor der Blüte und die Wurzeln von Oktober bis März. Die Merkmale dieser Pflanze sind wahrscheinlich jedem bekannt: Die Blätter sind länglich und gezähnt, die Blüten leuchten wunderschön sonnengelb und bilden nachdem sie verblüht sind weiße Schirmchen mit einem Samen dran.
Blütezeit: März bis Oktober
Habitat: Löwenzahn kann man eigentlich überall finden, da sein Same sich unheimlich schnell verbreitet. Besonders oft ist er auf Wiesen und Feldern, in Gärten und Grünanlagen, an Wegesrändern, aber auch zwischen Pflastersteinen, auf Schuttplätzen und Unkrautstandorten zu finden.
Wissenswertes: Früher wurde der Löwenzahn bei Augenentzündungen angewendet. Dadurch kam auch der lateinische Name zustande: Taraxum kommt von dem Griechischen taraxis („Augenentzündung“) und akeomai heißt „ich heile“.
Giftigkeit: Es liegt eigentlich keine Giftigkeit vor, aber bei Menschen mit empfindlicher Haut kann der milchige Saft, der aus den Blättern und Stängeln austritt, eventuell zu Hautreaktionen führen.
Persönliche Erfahrungen / Assoziationen: Ich mag den Löwenzahn sehr wegen der Farbe seiner Blüten. Sie erinnert mich an Sommer und Sonnenschein, zudem gefällt mir seinen Duft. Und wie oben schon erwähnt assoziiere ich mit dem Namen Löwenzahn bzw. mit Löwen Stärke und Mut.
Na ja, ich habe mir im Frühling ein Kräuterbeet angelegt und musste dafür ziemlich viel Löwenzahn aus dem Beet entfernen. Zum Glück waren die Wurzeln keine 2m tief, was durchaus vorkommen kann, aber es war trotzdem viel Arbeit.
Schon als ich klein war habe ich die Blüten des Löwenzahns gerne gesammelt und in die Vase gestellt bis sie verblüht sind, um die Schirmchen dann durch die Gegend zu pusten. Vor einiger Zeit habe ich dann versucht, die Blüten zu pressen, aber leider sahen sie dann nicht mehr schön aus. Die feinen Blütenblätter waren ganz verwuschelt und deshalb wollte ich sie dann nicht mehr in mein Buch der Schatten kleben (was der eigentliche Plan war). Das ist schade...
Ich habe im Frühjahr auch mal probiert, wie Löwenzahn schmeckt und gleich einen Salat gemacht: Feldsalat, Salatgurke, Feldthymian, Schnittlauch und eben Löwenzahn. Die Kräuter kamen alle aus dem Garten (alles andere war noch nicht gewachsen...). Ich habe auch probiert wie die Blütenblätter des Löwenzahn schmecken, aber da ich nur eine Blüte im Garten hatte konnte ich nicht viel in den Salat tun. Gänseblümchen-Blütenblätter schmecken übrigens auch gut dazu. Als Marinade habe ich Balsamicoessig und Walnussöl genommen.
Quellen: „Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen“ von Weltbild; „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer; „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow
LadyEilan - 4. Jan, 14:22



Löwenzahn
lg heidi aus Österreich
meine Emailaddy ist kraeuterfee2005@yahoo.de
PS: Deinen Blog finde ich super schön gestaltet