Der Ahninnentopf
Was ist ein Ahninnentopf?
Das Prinzip des Ahninnentopfs stammt aus der afrikanischen Volksmagie. Es handelt sich um einen Topf mit Deckel, der für die Unterstützung des materiellen Wohlergehens auf magische Weise zuständig ist. Bekannt geworden ist der Ahninnentopf hierzulande vor allem durch Luisa Francia. Für mich ist der Ahninnentopf eigentlich eine Art Altar mit Deckel... : )
Wie sieht er aus?
Unterschiedlich. Wie bei allen magischen Gegenständen ist das Aussehen einerseits von der Funktion, andererseits vom persönlichen Geschmack abhängig. Der Ahninnentopf sollte nicht zu klein gewählt sein, aber die darin aufbewahrten Gegenstände sollten sich auch nicht in seinen unendlichen Weiten verlieren. Durch einen Deckel verschließbare Töpfe haben sich sehr bewährt, ich kenne jedoch Leute, die ein offenes Gefäß bevorzugen und damit sehr zufrieden sind. Zu bevorzugen sind wieder natürliche Materialien. Geeignet ist beispielsweise ein Blumentopf aus Ton, den man selbst dekorieren kann. Dieser kann mit einem passenden Tonuntersetzer verschlossen werden. Möglich sind auch Metall-, Korb- oder Glasgefäße, wobei ein undurchsichtiges Material unbedingt zu bevorzugen ist.
Mein Ahninnentopf fand mich in Prag. Es ist eine Keramikdose, die von einer tschechischen Künstlerin gestaltet wurde und die mich auf den ersten Blick ansprach (da es sich um einen tschechischen Topf handelt, war er sogar bezahlbar...).
Was füllt man in den Topf?
Alles, was man mit materiellem Wohlstand assoziiert. Wobei man hier zwischen der "täglichen" Füllung und der "Grundausstattung" unterscheidet. Wichtig ist, dass man zum Inhalt ein positives Verhältnis hat. Als Grundlage allen materiellen Wohlstandes füllt man zunächst Erde hinein. Sie sollte von Orten stammen, die man mit Wohlfühlen und/oder Heimat assoziiert (Sand vom Lieblingsstrand geht natürlich auch...). Es empfiehlt sich dringend, die Erde vorher zu desinfizieren, da sie sonst Krankheitserreger enthalten kann, die man nicht unbedingt in der Wohnung haben muss. Dies kann in einer Pfanne oder im Backofen bei mittlerer Hitze geschehen. Die abgekühlte Erde wird als erstes in den Topf gefüllt, je nach Größe genügen ein bis zwei Zentimeter. Dies entspricht der Analogielehre, nach der Erde ja auch mit allen materiellen Dingen in Verbindung steht. Auf diese Basis füllt man Substanzen und Gegenstände, die man mit Reichtum in Verbindung bringt. Als magisch denkende und arbeitende Menschen liegen uns noch andere Dinge am Herzen als die eigenartigen, eigentlich wertlosen bunten Zettel, um die sich die Welt zu drehen scheint (keine Bange, das Geld kommt auch noch dran, aber es kommt ganz oben hinein...). Es sollten immer auch natürliche Materialien und Substanzen dabei sein. Bewährt haben sich folgende Bestandteile:
Kräuter, getrocknet, hier kann man seine Analogielisten konsultieren und Pflanzen auswählen, die mit Reichtum und Vermehrung in Verbindung stehen.
kleine Edelsteine, wer mit Analogien arbeiten will, versuche es mit Malachit, Tigerauge, Jade und Amethyst.
Räucherwerk, hier sind vor allem Harze geeignet. Myrrhe und Weihrauch gelten gewissermaßen als Klassiker...
Holz, vor allem, wenn man eine besondere Beziehung dazu hat.
Muscheln , als Repräsentanten des feuchten Elements und seines unerschöpflichen Reichtums.
Diese Grundausstattung aus natürlichen Materialien kann beliebig erweitert werden, wird jedoch normalerweise nicht ausgetauscht. Sie repräsentiert den Reichtum der Natur, mit dem sie uns beschenkt. Im Interesse eines gut funktionierenden Ahninnentopfes sollten alle Materialien gut getrocknet und Muschelbewohner ausgezogen sein (sonst entstehender Geruch wird normalerweise nicht mit Reichtum assoziiert...). Als Ergänzung zu den Gaben der Natur dienen nun Wertgegenstände, die einen objektiven Geldwert oder auch einen ideellen Wert haben, aber nicht direkt aus der Natur kommen. Besonders schön sind Erbstücke von Vorfahren (immerhin heißt es Ahninnentopf).
Münzen , gerne aus Kupfer, oder aus einem Land, das man besonders liebt (Lirestücke o.ä sind wegen des geringen Werts allerdings psychologisch unklug).
Schmuckstücke , vor allem, wenn sie selten oder gar nicht getragen werden. Auf diese Weise erfahren sie trotzdem eine Ehrung. Wenn sie von jemand stammen, mit dem man sehr verbunden ist oder war, unterstützt das die Idee der Ahninnen.
Erinnerungsstücke, es empfehlen sich kleine Gegenstände von gewissem Wert, z.B. das Taschenmesser des Großvaters. Hierzu gehören aber auch liebgewordene Talismane etc.
Im Gegensatz zu den Substanzen der ersten Gruppe kann man z.B. Schmuckstücke von Zeit zu Zeit herausnehmen, um sie zu tragen. Auch hier sind jederzeit Austausch oder Ergänzungen möglich.
Jaja, jetzt kommt das Geld...
Auf diesen mehr oder weniger statischen Bestand kommt nun das Geld aus dem Geldbeutel, das abends hineingefüllt wird. Natürlich wird es morgens wieder herausgenommen, da man ja auch mit irgendwas bezahlen muss. Dies ist ohnehin essentiell für den Gebrauch des Ahninnentopfes, denn er ist keine Spardose, sondern lebt vom Austausch. Ebenso hinein kommen ggf. Lottozettel und andere Lotterielose sowie unbezahlte Rechnungen. Diese werden nach Ablauf bzw. Bezahlung entfernt, denn an ihnen hat der Topf sein Werk vollbracht (im Fall der Lose: oder auch nicht...), außerdem ist er auch kein Lager für Altpapier. : )
Die Einrichtung des Ahninnentopfes
sollte man mit einem kleinen Ritual verbinden, wie es einem so wichtigen Gegenstand angemessen ist. Das folgende Ritual findet sich im u.g. Buch von Ulrike Ascher. Wenn man den Topf mit Erde und den Substanzen aus der Natur gefüllt hat, setzt man sich vor seinen Altar (oder an eine andere Stelle, die für Meditationen geeignet ist) und geht in die Ruhe. Zur Unterstützung kann man räuchern, rasseln oder kurz meditieren. Man nimmt den Topf auf den Schoß und visualisiert, wie sich sein Boden öffnet und ein Kanal zur Anderswelt auftut. Nun visualisiert man, wie zwischen Anderswelt und Topf ein reger Austausch stattfindet. Wichtig ist, dass man sich vom Inhalt innerlich lösen kann, denn theoretisch überlässt man ihn der Anderswelt zur Verwendung, man hält nicht mit Zähnen und Klauen daran fest, sondern akzeptiert die Möglichkeit, dass der Inhalt auch mal verschwunden sein mag (keine Angst, normalerweise passiert das nicht, ist der Topf geleert, war`s normalerweise nicht die Anderswelt...). Wichtig ist, die Angelegenheit spielerisch und unverkrampft zu betrachten.
Ist man mit der Visualisierung fertig, stellt man den Topf an einen ruhigen, aber gut zugänglichen Platz, von wo aus er wirken kann und man den täglichen Austausch leicht bewerkstelligen kann.
Die Wirkung des Ahninnentopfes
kann außerordentlich sein, wenn man seiner Wirkung vertraut (ein vernünftiger Umgang mit Geld wird selbstverständlich vorausgesetzt). Wichtig ist die ständige Bewegung des Inhalts, dies gilt vor allem für Geld und Papiere. Ahninnentöpfe wirken übrigens bei Männern genauso, ich würde nur empfehlen, sie in Ahnentopf umzubenennen.
Quelle: http://64.233.183.104/search?q=cache:AJIwSQGQeJIJ:silverraven.de/silver/geg-topf.htm+silver+ahnentopf&hl=de (Seite nicht mehr existent…)
Findet auch Erwähnung in: „Steinreich“ von Luisa Francia und „Das kleine Hexeneinmaleins für freche Frauen“ von Ulrike Ascher
Das ist mein neues Projekt, was ich in Angriff nehmen will...
Das Prinzip des Ahninnentopfs stammt aus der afrikanischen Volksmagie. Es handelt sich um einen Topf mit Deckel, der für die Unterstützung des materiellen Wohlergehens auf magische Weise zuständig ist. Bekannt geworden ist der Ahninnentopf hierzulande vor allem durch Luisa Francia. Für mich ist der Ahninnentopf eigentlich eine Art Altar mit Deckel... : )
Wie sieht er aus?
Unterschiedlich. Wie bei allen magischen Gegenständen ist das Aussehen einerseits von der Funktion, andererseits vom persönlichen Geschmack abhängig. Der Ahninnentopf sollte nicht zu klein gewählt sein, aber die darin aufbewahrten Gegenstände sollten sich auch nicht in seinen unendlichen Weiten verlieren. Durch einen Deckel verschließbare Töpfe haben sich sehr bewährt, ich kenne jedoch Leute, die ein offenes Gefäß bevorzugen und damit sehr zufrieden sind. Zu bevorzugen sind wieder natürliche Materialien. Geeignet ist beispielsweise ein Blumentopf aus Ton, den man selbst dekorieren kann. Dieser kann mit einem passenden Tonuntersetzer verschlossen werden. Möglich sind auch Metall-, Korb- oder Glasgefäße, wobei ein undurchsichtiges Material unbedingt zu bevorzugen ist.
Mein Ahninnentopf fand mich in Prag. Es ist eine Keramikdose, die von einer tschechischen Künstlerin gestaltet wurde und die mich auf den ersten Blick ansprach (da es sich um einen tschechischen Topf handelt, war er sogar bezahlbar...).
Was füllt man in den Topf?
Alles, was man mit materiellem Wohlstand assoziiert. Wobei man hier zwischen der "täglichen" Füllung und der "Grundausstattung" unterscheidet. Wichtig ist, dass man zum Inhalt ein positives Verhältnis hat. Als Grundlage allen materiellen Wohlstandes füllt man zunächst Erde hinein. Sie sollte von Orten stammen, die man mit Wohlfühlen und/oder Heimat assoziiert (Sand vom Lieblingsstrand geht natürlich auch...). Es empfiehlt sich dringend, die Erde vorher zu desinfizieren, da sie sonst Krankheitserreger enthalten kann, die man nicht unbedingt in der Wohnung haben muss. Dies kann in einer Pfanne oder im Backofen bei mittlerer Hitze geschehen. Die abgekühlte Erde wird als erstes in den Topf gefüllt, je nach Größe genügen ein bis zwei Zentimeter. Dies entspricht der Analogielehre, nach der Erde ja auch mit allen materiellen Dingen in Verbindung steht. Auf diese Basis füllt man Substanzen und Gegenstände, die man mit Reichtum in Verbindung bringt. Als magisch denkende und arbeitende Menschen liegen uns noch andere Dinge am Herzen als die eigenartigen, eigentlich wertlosen bunten Zettel, um die sich die Welt zu drehen scheint (keine Bange, das Geld kommt auch noch dran, aber es kommt ganz oben hinein...). Es sollten immer auch natürliche Materialien und Substanzen dabei sein. Bewährt haben sich folgende Bestandteile:
Kräuter, getrocknet, hier kann man seine Analogielisten konsultieren und Pflanzen auswählen, die mit Reichtum und Vermehrung in Verbindung stehen.
kleine Edelsteine, wer mit Analogien arbeiten will, versuche es mit Malachit, Tigerauge, Jade und Amethyst.
Räucherwerk, hier sind vor allem Harze geeignet. Myrrhe und Weihrauch gelten gewissermaßen als Klassiker...
Holz, vor allem, wenn man eine besondere Beziehung dazu hat.
Muscheln , als Repräsentanten des feuchten Elements und seines unerschöpflichen Reichtums.
Diese Grundausstattung aus natürlichen Materialien kann beliebig erweitert werden, wird jedoch normalerweise nicht ausgetauscht. Sie repräsentiert den Reichtum der Natur, mit dem sie uns beschenkt. Im Interesse eines gut funktionierenden Ahninnentopfes sollten alle Materialien gut getrocknet und Muschelbewohner ausgezogen sein (sonst entstehender Geruch wird normalerweise nicht mit Reichtum assoziiert...). Als Ergänzung zu den Gaben der Natur dienen nun Wertgegenstände, die einen objektiven Geldwert oder auch einen ideellen Wert haben, aber nicht direkt aus der Natur kommen. Besonders schön sind Erbstücke von Vorfahren (immerhin heißt es Ahninnentopf).
Münzen , gerne aus Kupfer, oder aus einem Land, das man besonders liebt (Lirestücke o.ä sind wegen des geringen Werts allerdings psychologisch unklug).
Schmuckstücke , vor allem, wenn sie selten oder gar nicht getragen werden. Auf diese Weise erfahren sie trotzdem eine Ehrung. Wenn sie von jemand stammen, mit dem man sehr verbunden ist oder war, unterstützt das die Idee der Ahninnen.
Erinnerungsstücke, es empfehlen sich kleine Gegenstände von gewissem Wert, z.B. das Taschenmesser des Großvaters. Hierzu gehören aber auch liebgewordene Talismane etc.
Im Gegensatz zu den Substanzen der ersten Gruppe kann man z.B. Schmuckstücke von Zeit zu Zeit herausnehmen, um sie zu tragen. Auch hier sind jederzeit Austausch oder Ergänzungen möglich.
Jaja, jetzt kommt das Geld...
Auf diesen mehr oder weniger statischen Bestand kommt nun das Geld aus dem Geldbeutel, das abends hineingefüllt wird. Natürlich wird es morgens wieder herausgenommen, da man ja auch mit irgendwas bezahlen muss. Dies ist ohnehin essentiell für den Gebrauch des Ahninnentopfes, denn er ist keine Spardose, sondern lebt vom Austausch. Ebenso hinein kommen ggf. Lottozettel und andere Lotterielose sowie unbezahlte Rechnungen. Diese werden nach Ablauf bzw. Bezahlung entfernt, denn an ihnen hat der Topf sein Werk vollbracht (im Fall der Lose: oder auch nicht...), außerdem ist er auch kein Lager für Altpapier. : )
Die Einrichtung des Ahninnentopfes
sollte man mit einem kleinen Ritual verbinden, wie es einem so wichtigen Gegenstand angemessen ist. Das folgende Ritual findet sich im u.g. Buch von Ulrike Ascher. Wenn man den Topf mit Erde und den Substanzen aus der Natur gefüllt hat, setzt man sich vor seinen Altar (oder an eine andere Stelle, die für Meditationen geeignet ist) und geht in die Ruhe. Zur Unterstützung kann man räuchern, rasseln oder kurz meditieren. Man nimmt den Topf auf den Schoß und visualisiert, wie sich sein Boden öffnet und ein Kanal zur Anderswelt auftut. Nun visualisiert man, wie zwischen Anderswelt und Topf ein reger Austausch stattfindet. Wichtig ist, dass man sich vom Inhalt innerlich lösen kann, denn theoretisch überlässt man ihn der Anderswelt zur Verwendung, man hält nicht mit Zähnen und Klauen daran fest, sondern akzeptiert die Möglichkeit, dass der Inhalt auch mal verschwunden sein mag (keine Angst, normalerweise passiert das nicht, ist der Topf geleert, war`s normalerweise nicht die Anderswelt...). Wichtig ist, die Angelegenheit spielerisch und unverkrampft zu betrachten.
Ist man mit der Visualisierung fertig, stellt man den Topf an einen ruhigen, aber gut zugänglichen Platz, von wo aus er wirken kann und man den täglichen Austausch leicht bewerkstelligen kann.
Die Wirkung des Ahninnentopfes
kann außerordentlich sein, wenn man seiner Wirkung vertraut (ein vernünftiger Umgang mit Geld wird selbstverständlich vorausgesetzt). Wichtig ist die ständige Bewegung des Inhalts, dies gilt vor allem für Geld und Papiere. Ahninnentöpfe wirken übrigens bei Männern genauso, ich würde nur empfehlen, sie in Ahnentopf umzubenennen.
Quelle: http://64.233.183.104/search?q=cache:AJIwSQGQeJIJ:silverraven.de/silver/geg-topf.htm+silver+ahnentopf&hl=de (Seite nicht mehr existent…)
Findet auch Erwähnung in: „Steinreich“ von Luisa Francia und „Das kleine Hexeneinmaleins für freche Frauen“ von Ulrike Ascher
Das ist mein neues Projekt, was ich in Angriff nehmen will...
LadyEilan - 22. Okt, 18:30


