Kräuterbeet

Montag, 8. Oktober 2007

Neue Ernte

Heute habe ich endlich mal den getrockneten Salbei abgehangen und auseinander gepflückt.

Ernte

Den Rosmarin hatte ich ja schon vor kurzem in ein Glas abgefüllt, aber eben trotzdem das Bild.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Rosmarin & Salbei

Ich habe vor zwei Tagen mal bei uns im Garten ein paar Kräuter aus dem Beet gesammelt. Ich habe sie gebündelt und zum Trocknen aufgehangen. Das Salbeibündel habe ich am Rolladenklasten befestigt und da der Rosmarin da nach einigen Stunden wieder herunterfiel, habe ich ihn an der Heizung festgebunden.

Rosmarin
Rosmarin

Salbei
Salbei

Mittwoch, 13. Juni 2007

Gartenfotos

Pepper-unter-Rosen
Hier seht ihr meinen kleinen Kater Pepper unter den wunderschönen Rosen in unserem Garten. Das soll mal ein richtige Hecke werden.

Rose

Sonntag, 15. April 2007

Das Maiglöckchen

Lateinischer Name: Convallaria majalis
Englischer Name: Lilly of the valley
Volksnamen: Augenkraut, Caldron, Faldron, Galleiali, Glasblümli, Herrenblümli, Maienlilie, Marienglöckchen, Marienriesli, Schillerlilie, Schneetropfen, Springauf, Zaucken, Frauentränen
Familie: Maiglöckchengewächse (Liliengewächse)
Verwendete Teile: Blätter
Verwendung in der Medizin: Heute wird das Maiglöckchen in der Medizin fast gar nicht mehr verwendet. Früher galt es als eine Art Wundermittel für alle möglichen Krankheiten. Mittlerweile wird es nur noch für Präparate gegen verschiedene Herz- und Kreislaufbeschwerden verwendet.
Verwendung in der Homöopathie: Das Mittel nennt sich Convallaria und wird ebenfalls bei verschiedenen Herzbeschwerden angewendet.
Verwendung in der Magie: Ich selbst habe das Maiglöckchen noch nicht verwendet, da es dafür ja noch zu früh im Jahr ist. Hiergibt es ein paar Infos und auch einige Anregungen, von denen ich mich inspirieren lassen werde. Dieser Steckbrief entstand für die April-Hausaufgabe in der Mandragora.
Verwendung in der Küche: Davon ist aufgrund der Giftigkeit unbedingt abzuraten!!
Verwendung in der Kosmetik: Meines Wissens nach ist der wunderbare Duft des Maiglöckchens in einer Vielzahl von Parfüms zu finden.
Merkmale: Blätter. oval, dunkelgrün, ca. 10cm lang und 5 cm breit; Blüten: weiß, glockenförmig, nickend, stark duftend, einseitswendige Traube; Beeren: rugelförmig, leuchtend rot
Blütezeit: Mai/Juni
Habitat: lichte Laubwälder (Buchen, Eichen), Nadelwälder, mag kalkhaltigen Boden, kommt auch in Gärten vor
Wissenswertes: Es handelt sich hierbei um eine geschützte Pflanze.
Mythologie: Wer Maiglöckchen am 1. Mai bei sich trägt, soll das ganze Jahr Glück haben - deshalb ist es heute noch in Frankreich Sitte, am "Maiglöckchentag" (jour de muguet) auf allen Straßen Maiglöckchensträuße als Glücksbringer (porte-bonheur) zu verkaufen.
Eine Legende besagt, dass das Maiglöckchen dort entstanden ist, wo Maria neben dem Kreuz ihre Tränen vergoss, daher stammen die Namen "Frauen- oder Marientränen" und deshalb gehört es zu den "Marienblumen" und ist christliches Symbol des Heils, der reinen Liebe.
Giftigkeit: Alle Pflanzenteile sind giftig, auch die Beeren. Vor einer innerlichen Anwendung ist also nur zu warnen!!
Persönliche Erfahrungen: Da es sich beim Maiglöckchen ja um eine „Maipflanze“ handelt, muss ich mir mit den persönlichen Erfahrungen noch etwas Zeit lassen. Die werden dann sofort hier nachgetragen. Versprochen!!
Assoziationen: Die Blüten des Maiglöckchens erinnern mich irgendwie an Feen. Also nicht an Feen selbst, sondern an so kleine Hütchen oder eben Glöckchen für sie. Ich kann mir vorstellen, dass Feen diese Blumen mögen und von ihnen angezogen werden. Wenn es sich ergibt, werde ich mir welche kaufen, um sie in meinen Kräutergarten zu pflanzen oder zumindest in ein Töpfchen daneben stellen.
Weitere Assoziationen sind Jugend und Jungfräulichkeit. Die Blüten haben so etwas Zartes, Mädchenhaftes, aber auch irgendwie Märchenhaftes. Sie wirken so zerbrechlich wie eben kleine Mädchen oder auch junge Liebe.
Ich würde sie für ein Ritual in diese Richtung verwenden. Oder auch für neubeginnende Projekte, die noch sehr „zart“ oder zerbrechlich sind und gestärkt werden sollen.
Ansonsten sehen Maiglöckchen einfach nur schön aus auf einem Altar, der einer Frühlingsgöttin oder dergleichen gewidmet ist!

Quellen: „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer
„Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow
Zauberpflanzen

Dienstag, 9. Januar 2007

Das Veilchen

Lateinischer Name: viola odorata
Englischer Name: violet
Märzveilchen, Marienstengel, Oeschen, Osterveigerl, Schwalbenblume, Veicherln, Veieli, Viönli
Familie: Veilchengewächse
Verwendete Teile: Es wird das blühende Kraut und die Wurzel verwendet.
Verwendung in der Medizin: Veilchen verwendet man bei Halsentzündungen, Bronchitis mit festsitzendem Schleim, zur Blutreinigung und bei Keuchhusten.
Das homöopathische Mittel Viola odorata wirkt gegen Ohrenschmerzen, rheumatische Gelenkerkrankungen, Asthma, Keuchhusten sowie gegen Hautunreinheiten.
Verwendung in der Magie: Ich habe gelesen, dass Veilchen die Liebe des Angebeteten zum Erblühen bringen sollen. Wenn sie aber um den 08.06. am Wegesrand oder im Blumenbeet gepflückt und verwendet werden, lassen sie die Liebe verkohlen.
Verwendung in der Kosmetik: Veilchen hilft gegen verschiedene Hautleiden und wird auch in vielen Parfüms verwendet.
Sammelzeit / Merkmale: Das blühende Kraut wird von März bis April gesammelt.
Blütezeit: März bis Mai
Habitat: Veilchen findet man an Zäunen, Hecken, Waldrändern und auf Wiesen.
Persönliche Erfahrungen / Assoziationen: Ich habe Veilchen bisher hauptsächlich wegen ihrer wunderschönen lila Farbe gesammelt und getrocknet. Ich habe sie auf meinem Altar der Göttin geopfert.
Aber letztes Jahr habe ich sie auch in ein Ritual mit eingebaut, um die „Liebe meines Angebeteten erblühen zu lassen“.
Sie waren die ersten Blumen, die in unserem Garten gewachsen sind, was mich sehr gefreut hat. Bisher hatte ich sie in der freien Natur nur recht selten gefunden und nun habe ich direkt vor der Haustür ganz viele Veilchen.
Mit Veilchen assoziiere ich Zartheit, Himmel und Jugend.

Quellen: „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer; „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow; „Hexengarten“ von Susanna Schmidsberger

Das Gänseblümchen

Lateinischer Name: bellis perennis
Englischer Name: daisy
Volksnamen: Maßliebchen, Marienblume, Regenblume, Maiblume, Angerbleamerl, Augenblümchen, Himmelsblume, Mondscheinblume, Mümmerli, Tausendschön
Familie: Korbblüter
Verwendete Teile: Man kann sowohl die Blätter als auch die Blüten verwenden.
Verwendung in der Medizin: Es aktiviert den Stoffwechsel, ist schleimlösend, wirkt gegen Husten und bronchiale Beschwerden. Man kann aus ihm Packungen und Auflagen gegen Quetschungen, Prellungen und Venenleiden machen und zudem ist es harntreibend. Gänseblümchen gelten als appetitanregend und blutreinigend und wird als Magen-, Gallen- und Lebermittel verwendet.
Verwendung in der Magie: Man sagt, dass um den Johannistag herum gesammelte Gänseblümchen die größte Wirkung haben. Eine direkte magische Wirkung ist mir nicht bekannt, aber mehr dazu unter den Assoziationen.
Verwendung in der Küche: Gänseblümchen sind gute Lieferanten für Vitamine und Mineralstoffe, z.B. in Salaten, Suppen oder Kräutersoßen.
Verwendung in der Kosmetik: Man kann aus ihnen Auflagen gegen Abszesse und andere Hautleiden machen.
Sammelzeit / Merkmale: Das Kraut wird von Mai bis August gesammelt, die Blüten von den ersten Frühlingstagen an bis in den Herbst.
Blütezeit: Februar bis November
Habitat: Gänseblümchen findet man auf kurzrasigen Wiesen, Weiden, Parkrasen, Feldern an Wegrändern und in Gärten. Es liebt besonders den lehmigen Boden.
Wissenswertes: Bei Sonnenschein sind die Blüten weit geöffnet, nachts und bei Regen schließen sie sich und senken das Köpfchen.
Persönliche Erfahrungen / Assoziationen: Ich habe früher, wie wahrscheinlich jedes kleine Mädchen, gerne mit meinen Freundinnen Kränze aus Gänseblümchen gebastelt oder Sträuße für meine Mutter gepflückt. Mit den Blüten kann man auch wunderbar "er-liebt-mich-er-liebt-mich-nicht" spielen oder sie zwischen Zeitungen pressen, um sie auf Briefe zu kleben oder sowas.
Obwohl es eigentlich als Unkraut gilt, habe ich es schon immer gemocht und freue mich jetzt, dass es auf unserer Wiese sehr zahlreich vertreten ist.
Aus den Blüten kann man einen sehr leckeren Salat machen, wenn man die weißen Blütenblätter abzupft.
Weil die Blume so klein ist und die Blüten entweder weiß oder rosa sind, verbinde ich mit ihnen Zartheit und Jugend, vielleicht Jungfräulichkeit und Unschuld. Durch das Kinderspiel, was ich oben schon erwähnt habe, assoziiere ich auch junge, frische Liebe mit ihr. Das könnte man eventuell wieder in ein Ritual mit einbauen.

Quellen: „Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen“ von Weltbild; „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer; „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow

Donnerstag, 4. Januar 2007

Der Löwenzahn

Lateinischer Name: taraxum officinale
Englischer Name: dandelion
Volksnamen: Pusteblume, Kuhblume, Butterblume, Märzenbusch, Milchblume, Lichtli, Rörlichchrut, Schmalzblümlein, Augenblume, Melkdistel, Milchdistel (viele Namen waren mit völlig unbekannt)
Familie: Korbblüter
Verwendete Teile: junge Blätter, Kraut mit Wurzel
Verwendung in der Medizin: Löwenzahn aktiviert Niere und Leber und ist gut für die Durchblutung der Haut. Er hilft gegen Rheuma und Gicht und beeinflußt die Entwicklung von Gallensteinen. Des Weiteren wird er als Tee oder Saft (aus der Apotheke) für Entschlackungskuren verwendet.
Es gibt den Löwenzahn auch als homöopathisches Mittel (Taraxacum), was gegen Magenbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leber- und Nierenleiden, häufigem Harndrang, Antriebsschwäche, Gallenbeschwerden, stechenden Kopf- und Augenschmerzen.
Verwendung in der Magie: Leider ist mir in der Magie noch keine Verwendung bekannt. Ich würde mich freuen, da von euch ein paar Ideen zu bekommen. Da ich unter anderem gelesen habe, dass Löwenzahn fit macht und gegen Schwäche hilft und ich zudem mit Löwen ( Löwenzahn) Stärke und Mut verbinde, denke ich dass man ihn gut bei Ritualen mit diesem Ziel verwenden könnte. Also quasi perfekt für mich...
Verwendung in der Küche: Löwenzahn enthält Vitamine, Carotine, Mineralien (viel Kalzium) und Spurenelemente. Junge Löwenzahnblätter sollen in Salaten, Suppen und Kräutersoßen sehr gut schmecken. Zudem habe ich gelesen, dass aus Löwenzahn auch eine Art Kaffeeersatz hergestellt werden kann.
Verwendung in der Kosmetik: Man kann aus den Blättern und Wurzeln Kompressen machen, die gegen blasse Gesichtshaut angewendet werden oder Tee gegen Abszesse.
Sammelzeit / Merkmale: Die Blätter sammelt man unmittelbar vor der Blüte und die Wurzeln von Oktober bis März. Die Merkmale dieser Pflanze sind wahrscheinlich jedem bekannt: Die Blätter sind länglich und gezähnt, die Blüten leuchten wunderschön sonnengelb und bilden nachdem sie verblüht sind weiße Schirmchen mit einem Samen dran.
Blütezeit: März bis Oktober
Habitat: Löwenzahn kann man eigentlich überall finden, da sein Same sich unheimlich schnell verbreitet. Besonders oft ist er auf Wiesen und Feldern, in Gärten und Grünanlagen, an Wegesrändern, aber auch zwischen Pflastersteinen, auf Schuttplätzen und Unkrautstandorten zu finden.
Wissenswertes: Früher wurde der Löwenzahn bei Augenentzündungen angewendet. Dadurch kam auch der lateinische Name zustande: Taraxum kommt von dem Griechischen taraxis („Augenentzündung“) und akeomai heißt „ich heile“.
Giftigkeit: Es liegt eigentlich keine Giftigkeit vor, aber bei Menschen mit empfindlicher Haut kann der milchige Saft, der aus den Blättern und Stängeln austritt, eventuell zu Hautreaktionen führen.
Persönliche Erfahrungen / Assoziationen: Ich mag den Löwenzahn sehr wegen der Farbe seiner Blüten. Sie erinnert mich an Sommer und Sonnenschein, zudem gefällt mir seinen Duft. Und wie oben schon erwähnt assoziiere ich mit dem Namen Löwenzahn bzw. mit Löwen Stärke und Mut.
Na ja, ich habe mir im Frühling ein Kräuterbeet angelegt und musste dafür ziemlich viel Löwenzahn aus dem Beet entfernen. Zum Glück waren die Wurzeln keine 2m tief, was durchaus vorkommen kann, aber es war trotzdem viel Arbeit.
Schon als ich klein war habe ich die Blüten des Löwenzahns gerne gesammelt und in die Vase gestellt bis sie verblüht sind, um die Schirmchen dann durch die Gegend zu pusten. Vor einiger Zeit habe ich dann versucht, die Blüten zu pressen, aber leider sahen sie dann nicht mehr schön aus. Die feinen Blütenblätter waren ganz verwuschelt und deshalb wollte ich sie dann nicht mehr in mein Buch der Schatten kleben (was der eigentliche Plan war). Das ist schade...
Ich habe im Frühjahr auch mal probiert, wie Löwenzahn schmeckt und gleich einen Salat gemacht: Feldsalat, Salatgurke, Feldthymian, Schnittlauch und eben Löwenzahn. Die Kräuter kamen alle aus dem Garten (alles andere war noch nicht gewachsen...). Ich habe auch probiert wie die Blütenblätter des Löwenzahn schmecken, aber da ich nur eine Blüte im Garten hatte konnte ich nicht viel in den Salat tun. Gänseblümchen-Blütenblätter schmecken übrigens auch gut dazu. Als Marinade habe ich Balsamicoessig und Walnussöl genommen.

Quellen: „Omas Lexikon der Kräuter und Heilpflanzen“ von Weltbild; „Der neue BLV Naturführer für unterwegs“ von Wilhelm Eisenreich, Alfred Handel und Ute E. Zimmer; „Das große Buch der Heilpflanzen“ von Apotheker Mannfried Pahlow

Eilans Knusperhaus

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Ja, ich finde deinen Beitrag auch supi. Voll interessant,...
Schoßhündchen (anonym) - 27. Nov, 15:41
Oh ja, das fand ich auch...
Oh ja, das fand ich auch toll. Der Mann ist nicht nur...
LadyEilan - 31. Okt, 17:29
_das_ hat er aber schoen...
_das_ hat er aber schoen gesagt ... *Traenschn wegblinzl*
Shania - 31. Okt, 16:25
Harry Potter und die...
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LadyEilan - 30. Okt, 09:20

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